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Iris Raether-Lordieck

Mitglied im Sächsischen Landtag

IrisPRIVAT

Iris Raether-Lordieck wurde am 5. Februar 1961 in Rotenburg/Wümme in Niedersachsen geboren, sie ist verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und lebt mit Mann und Hund in Limbach-Oberfrohna.

BERUFLICH

Als Ingenieurin für textile Verfahrenstechnik ist Iris Raether-Lordieck seit mehr als 25 Jahren in der Textilindustrie tätig. Sie betreibt heute als Selbständige ein Ingenieurbüro für textile Verfahrenstechnik und Maschinenbau in Limbach-Oberfrohna.

Ihr Studium absolvierte sie von 1983 bis 1987 an der FH Niederrhein. Bis 1993 war Iris Raether-Lordieck dann als Produktmanagerin im niedersächsischen Seevetal beschäftigt. Es folgte der berufliche Wechsel nach Sachsen, als Spezialistin arbeitete sie in verschiedenen Firmen auch außerhalb des Freistaates. Seit 2012 ist sie selbstständig.

POLITISCH

SPD-Mitglied ist Iris Raether-Lordieck seit 2005. Seit 2010 gehört sie dem SPD-Kreisvorstand Zwickau an. Zudem ist sie Mitglied im Landesvorstand der Arbeitsgruppe Sozialdemokratischer Frauen (ASF). Auch in der Kommunalpolitik mischt die Ingenieurin mit: Seit diesem Jahr ist sie Stadträtin in Limbach-Oberfrohna. Außerdem kann das Esche Museum in ihrem Heimatort auf sie als Fördermitglied zählen.

Wie viele andere SPD-Mitglieder ist Iris Raether-Lordieck engagiert, wenn es um die Belange der Demokratie geht. Als Reaktion auf das Agieren rechtsextremer Kräfte in Limbach-Oberfrohna schloss sie sich 2009 mit anderen Eltern zusammen, deren Kinder bedroht wurden. Daraus entstand die Bürgerinitiative „Buntes Bürgerforum für Demokratie“, das 2011 mit dem Sächsischen Demokratiepreis ausgezeichnet wurde.

Iris Raether-Lordieck ist gewählte Beirätin des Bündnisses für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region.

Aktuelle Termine


06
Feb
„Lou Andreas Salome” – Kino im Infoladen
Mo, 06. Februar 2017
17.00 - 19.00 Uhr

Lou Andreas-Salomé war als Philosophin, Schriftstellerin und Psychoanalytikerin eine der gelehrtesten und produktivsten Frauen ihrer Generation. In ihrem Spielfilmdebüt erzählt die Berliner Autorin, Regisseurin und Filmproduzentin Cordula Kablitz-Post die bewegte und bewegende Lebensgeschichte dieser Frau – eine längst überfällige Hommage an eine kämpferische Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war und auf ihrem Lebensweg nicht nur von großen Denkern wie Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud und Friedrich Nietzsche umworben wurde, sondern diese auch entscheidend in ihrem Schaffen beeinflusste. Als Femme Fatale wider Willen erkämpfte sie sich Freiheit und Unabhängigkeit in einer Zeit, in der die wilde Ehe noch mit Gefängnis bestraft wurde.

Deutschland 2016, 113 Minuten
Eintritt frei


15
Mär
Tagesfahrt nach Dresden mit Stadtrundfahrt und Führung im Sächsischen Landtag
Mi, 15. März 2017

Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis und Betreuungswahlkreis, also aus Waldenburg, Glauchau, Meerane, Lichtenstein, Hohenstein-Ernstthal und Limbach-Oberfrohna und den Gemeinden dazwischen sind ganz herzlich eingeladen, den Landtag und unsere Arbeit im Parlament hautnah kennenzulernen. Auch eine Stadtrundfahrt und Zeit für einen kleinen Bummel sind dabei.

Teilnahme nur mit Anmeldung und kostenlos
Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


21
Sep
Tagesfahrt nach Dresden mit Stadtrundfahrt und Führung im Sächsischen Landtag
Do, 21. September 2017

Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis und Betreuungswahlkreis, also aus Waldenburg, Glauchau, Meerane, Lichtenstein, Hohenstein-Ernstthal und Limbach-Oberfrohna und den Gemeinden dazwischen sind ganz herzlich eingeladen, den Landtag und unsere Arbeit im Parlament hautnah kennenzulernen. Auch eine Stadtrundfahrt und Zeit für einen kleinen Bummel sind dabei.

Teilnahme nur mit Anmeldung und kostenlos
Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Gleichstellung

Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist seit jeher ein Herzensanliegen der Sozialdemokratie. Es war August Bebel, bis 1877 Reichstagsabgeordneter für Glauchau-Meerane-Hohenstein-Ernstthal und späterer Vorsitzender der SPD, der 1879 in seinem Buch „Die Frau und der Sozialismus“ schrieb: „Es gibt keine Befreiung der Menschheit ohne die soziale Unabhängigkeit und Gleichstellung der Geschlechter.“ In einer Zeit, in der für die meisten Menschen die Gleichberechtigung der Frau undenkbar war, wurden Bebel und die SPD zu den wichtigsten Stützen der Frauenbewegung.
Die erste Frau, die nach Erlangung des Frauenwahlrechtes 1918 in einem deutschen Parlament sprach, war die Sozialdemokratin Marie Juchacz. Die SPD-Politikerinnen Elisabeth Selbert und Frieda Nadig waren es, die im Grundgesetz Art. 3 Abs. 2 den Satz schrieben ließen: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – und als „Mütter des Grundgesetzes“ in die Geschichte eingingen. Und Annemarie Renger (SPD) war es, die nicht nur als erste Frau an der Spitze eines deutschen Parlamentes stand, sondern auch international die erste Frau in einer solchen Position war.

Heute müssen wir glücklicherweise nicht mehr um die grundsätzliche Frage nach Gleichberechtigung streiten. Frauen bestimmen den Alltag gleichermaßen wie Männer. Wir müssen allerdings jeden Tag aufs Neue um die Auslegung des Wortes „Gleichberechtigung“ – auch und nicht selten mit unserem Koalitionspartner CDU – kämpfen. Zwar haben Frauen nun schon lange das Wahlrecht, trotzdem werden sie nach wie vor in ihrem Alltag schlechter gestellt als ihre männlichen Gegenparts: Sei es beim Verdienst, bei den Karrierechancen, der Erziehung der Kinder oder in der Politik. Bis zu 22 Prozent weniger verdient eine gleich qualifizierte Frau als ein Mann mit gleicher Qualifikation im gleichen Job.

Durch meine Tätigkeit in der Wirtschaft konnte ich diese Diskriminierung – quasi am eigenen Leib – erleben. Und: Sie hat mich motiviert. Ich trat der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) bei, besuchte Veranstaltungen des Landesfrauenrates, um mich weiterzubilden.

Industriepolitik

Seit Dezember 2015 bin ich die Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag für dieses Themenfeld und ich freue mich auf die Begegnungen in der Sächsischen Industrie und die Aufgaben, die ich nun anpacken kann.

Als Diplom Ingenieurin arbeite ich seit über 25 Jahren in Technik und Wirtschaft. Meine Erfahrungen in den Bereichen der industriellen Produktion, von Forschung und Entwicklung neuer Verfahren und Technologien bringe ich gern in meine Tätigkeit als Landtagsabgeordnete ein. Das Wissen um die Verhältnisse  in der Sächsischen Industrie, besonders auch mit Blick auf innovative Zukunftstechnologien macht deutlich: die Landespolitik muss die vergleichsweise kleinteilige heimische Industrie stärken. Dies kann ganz konkret erfolgen indem unternehmerische Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in enge Kooperation mit industrienahen Forschungsinstituten gebracht wird.

Dies haben wir in unserem Koalitionsvertrag so formuliert:

Seite 26: Sachsen hat mit einer ganzen Reihe von Instituten der Fraunhofer‐Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, der Hermann von Helmholtz‐Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Max‐Planck‐Gesellschaft und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz ein außerordentlich dichtes Netz an außeruniversitären Forschungseinrichtungen geschaffen. Wir unterstützen die enge Zusammenarbeit zwischen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, den sächsischen Hochschulen und der Wirtschaft.

Seite 27: Um die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Forschung weiter zu verbessern, ist es das Ziel der Koalition, Technologiescouts einzuführen. Darüber hinaus sollen die Instrumente und Institutionen des Wissens- und Technologietransfers unter Beachtung der Transferstellen an Hochschulen, der Technologie- und Gründerzentren, der Industrieforschungseinrichtungen, Cluster, Verbundinitiativen und Branchennetzwerke besser vernetzt und somit gestärkt werden.

Seite 35: Wir wollen die Industrie als Wachstums- und Beschäftigungsmotor und als Impulsgeber für andere Wirtschaftszweige weiter stärken und eine industriepolitische Gesamtstrategie „Industrie der Zukunft“ auf den Weg bringen.

Von Maschinenbau, zur Automobilindustrie über den Leichtbau zur Textilindustrie – Sachsen hat eine Menge zu bieten.

Mit dem Wissen um unser industrielles Erbe, den vielfältigen Fachkräften in unserem „Land der Ingenieure“, werde ich mich für ein starkes Sachsen einsetzen, das in der Lage ist Arbeitsplätze zu erhalten und neu zu schaffen und damit unsere wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

Ladentuer

Erreichbarkeit und Öffnungszeiten

Sie finden das Bürgerbüro „Infoladen” in 09350 Lichtenstein/Sachsen in der Rosengasse 2, neben der Schloss-Apotheke und gegenüber der Bäckerei. Wenn Sie das unmittelbar nebenan liegende Parkhaus „Schloss-Center/Sportzentrum” nutzen wollen, können Sie ins Navi eingeben: Innere Zwickauer Straße 8. An der Schloss-Apotheke befindet sich außerdem die Bus-Haltestelle „Lichtenstein Zwickauer Straße”. Hier halten die Linien 108, 115, 117, 118, 152, 199 und 251.

Das Bürgerbüro hat geöffnet:
Montag, Mittwoch und Donnerstag 9 bis 14 Uhr und am Dienstag 9 bis 18.30 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Sie erreichen uns per E-Mail an buergerbuero@raetherlordieck.de

Büroleiter Bürgerbüro

Maik Kaufmann

Tel.: (03 72 04) 936 669
Fax: (03 72 04) 936 668
Mail: kaufmann@raetherlordieck.de

Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen

Gundula Schubert

Tel.: (03 72 04) 936 669
Fax: (03 72 04) 936 668
Mail: schubert@raetherlordieck.de

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